Hoppenbrock zu Besuch

Elternwille soll den Weg für Meller Oberschulen weisen

Neuenkirchen/Buer. So viel Schule wie möglich vor Ort zu erhalten – in diesem Ziel waren sich am Ende alle einig: Gemeinsam mit Bürgermeister André Berghegger, den Ortsbürgermeistern und Vertretern der Fördervereine besuchte der CDU-Landtagsabgeordnete Ernst-August Hoppenbrock gestern die Oberschulen in Buer
und Neuenkirchen.


„Die Schulentwicklung ist ein sehr emotionales Thema“, räumte Berghegger ein und blickte dabei nicht zuletzt auf den zurückliegenden Besuch der Landtagsabgeordneten Hoppenbrock und Karl-Heinz Klare in der Oberschule Melle-Mitte. Der Besuch habe keinesfalls die anderen Schulen abwerten sollen, versicherte Hoppenbrock ausdrücklich.

Fast fünf Stunden nahm er sich deshalb Zeit, um auch die Oberschulen in Buer und Neuenkirchen kennenzulernen.Sein Fazit: „Es gibt drei
starke Oberschulen in Melle, in denen hervorragende Arbeit geleistet wird!“ Fest steht seit der Einführung der IGS jedoch auch, dass die Schülerzahlen für drei Oberschulstandorte auf Dauer nicht ausreichen werden. Doch damit ist die äußerst kurze Liste der Fakten schon erschöpft. „Alles andere ist völlig offen“, trat Berghegger anderslautenden Gerüchten entgegen.

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Ernst-August Hoppenbrock zu Gast bei der Oberschule Neuenkirchen, die er nun ebenso wie die Oberschule Buer ausführlich besichtigte

Und daran soll sich mittelfristig auch nichts ändern. Vielmehr soll in einem fairen Wettbewerb bei möglichst gleichen Rahmenbedingungen der Elternwille den weiteren Weg weisen.Was das konkret bedeutet, fasste Neuenkirchens Ortsbürgermeister Volker Theo Eggeling, zugleich
Vorsitzender des Schulausschusses, zusammen: „Neuer Schulraum wird nirgendwo gebaut“, erklärte er unmissverständlich. Vor allem die Oberschulen in Buer und Neuenkirchen können mit dieser Tatsache gut leben, wie Hoppenbrock feststellte: Lobend äußerte er sich bei seinem Besuch über die Infrastruktur beider Schulstandorte, die zudem konzeptionell bereits eng zusammenarbeiten. Auf die Oberschule in Melle-Mitte kommt unterdessen die Herausforderung zu, an potenziell
drei Standorten zu unterrichten.

„Als Schulen wären wir wirklich dankbar, wenn zeitnah eine Entscheidung getroffen würde“, gab Sandra Apeler, Leiterin der Oberschule in Neuenkirchen, der Politik mit auf den Weg. Für die Eltern gibt es zumindest in einer Hinsicht schon jetzt Planungssicherheit: Alle Kinder, die an einer der drei Oberschulen angemeldet werden, werden auch am angemeldeten Standort zu Ende beschult.Die Informationen, die die Eltern für die Wahl der richtigen Schule benötigen, sollen künftig besser aufeinander abgestimmt werden. Auf einen entsprechenden Appell des Schulausschusses an die Schulen, sich über die Formen und Grenzen ihrer Leistungspräsentationen zu verständigen, wies Volker Theo Eggeling im Zuge des Besuchs noch einmal hin.

Quelle: Meller Kreisblatt vom 30.11.2012
 

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erstellt am 05.12.2012