Hoppenbrock und Hövel zu Besuch bei der Meller Werkstatt

FBI setzt sich für Menschen mit Behinderung ein

120 Arbeitsplätze und ein breites Dienstleistungsspektrum von der Gartenpflege bis hin zu Kleinmontage und Verpackungstätigkeiten – was klingt wie ein normales mittelständisches Unternehmen ist tatsächlich die Meller Werkstatt der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück (HHO) für Menschen mit Behinderung.


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Zu Besuch bei der Meller Werkstatt der HHO: Ernst-August Hoppenbrock (3. v.l.), Gerda Hövel (3.v.l.) und Andre Berghegger (2.v.r.) bei dem Meller Werkstattleiter Rolf Holtgreve und HHO-Geschäftsführer Heiner Böckmann

Der Meller Landtagsabgeordnete Ernst-August Hoppenbrock hat nun gemeinsam mit Bürgermeister Andre Berghegger sowie der Ortsbürgermeisterin und Landtagskandidatin Gerda Hövel diese Werkstatt besucht und das Gespräch mit Angestellten der Werkstatt sowie den Verantwortlichen Rolf Holtgreve (Leiter der Meller Werkstatt) und Heiner Böckmann (Geschäftsführer der HHO) gesucht.

Für Böckmann gibt es vor allem ein Thema: „Wir müssen gerade bei den Menschen mit hohem Leistungsbedarf Einzelfalllösungen in der Finanzierung finden, die nicht zu Lasten der anderen Angestellten gehen.“ Tatsächlich gibt es für die Angestellten der Werkstatt fünf verschiedene Hilfebedarfsgruppen. Doch sogar für die Menschen mit der höchsten Hilfebedarfsgruppe ist nur eine Quote von eins zu drei zwischen den Mitarbeitern der Werkstatt und dem betreuenden Personal vorgesehen, dabei benötigen ein paar der Werkstatt-Angestellten sogar eine Einzelbetreuung, die dann nur schwer gewährleistet werden kann.

Aber es gibt auch Erfolgsmeldungen: Dem Fachdienst berufliche Integration – kurz: FBI – gelingt es auch immer wieder, Menschen mit Behinderungen einzeln oder in kleinen Gruppen in regionale Firmen zu vermitteln. Diese Informationen nahmen auch die Politiker mit, für die Ernst-August Hoppenbrock zusammenfasste: „Es ist wichtig, dass wir für Ihre Probleme sensibilisiert werden und so die richtigen Rahmenbedingungen für Ihre Arbeit setzen können.“
 

http://hoppenbrock.de
erstellt am 29.11.2012